Musik, die man nachrechnen kann. Jedes Stück hier ist keine Aufnahme, sondern ein Programm. Es würfelt bei jedem Start seine Einzelheiten neu und hält trotzdem jedes Mal dieselbe Form, weil die Form als Vertrag in Zahlen aufgeschrieben ist. Was behauptet wird, wird gemessen.
Konzept Strang A · Stand 29. August 2026. Projekt-Z ist der Partner, den Projekt X bekommen hat: Projekt X bleibt bei der Band und ihrem fremden Klang, Projekt-Z führt die Rechnung weiter. Z wie Zufall, weil hier bei jedem Lauf gewürfelt wird.
Der gemeinsame Ursprung
Beide Stränge stammen aus derselben Methode und behalten sie vollständig. Dieser Abschnitt steht wortgleich in beiden Konzepten.
Die sechs Phasen und die zehn Sätze der Quintessenz.
Die neun geschulten Kurven und ihre Verträge — Simone, Message, Zappa, Ballade, Chart-Pop, Podest, Dürre, Jahresringe, Kippfigur.
Die Pulte als Spielhaltung, nicht als Notenquelle: Quak, Radau, Schlurf, Wuff, Saxo, Diva. Die Melodie-Regel gilt in beiden Strängen.
Der Vorrat von 21 Tönen als gemeinsames Klangvermögen.
„Nur die Regie kann hören.“ Jede Festlegung existiert zweimal: als Zahl und als Quittung des Ohrs. Jedes Prüfwerkzeug muss erst an einem bekannten Fehler rot geworden sein.
Tresor-Standard, Hausdesign, Widerspruchs-Lehre.
Alles, was danach kommt, trennt sich.
Der Satz, der diesen Strang trägt
Das Kunstwerk folgt einer rechnerischen Logik und entsteht als Erlebnis überhaupt erst im Betrachter/Hörer.
Wörtlich genommen heißt das hier: das Werk ist die Rechnung, nicht ihr Ergebnis. Es gibt keine Aufnahme, die man abspielen könnte. Es gibt eine Vorschrift, die bei jedem Aufruf einmal durchläuft — und dieser Durchlauf ist die Uraufführung.
Was ein Werk in diesem Strang ist
Eine einzige HTML-Datei. Keine Tondatei, keine Bilddatei, kein Anhang. Der Klang wird beim Laden im Browser erzeugt, das Bild wird währenddessen gemalt. Wer die Datei kopiert, kopiert das gesamte Werk. Wer sie zweimal startet, hört zweimal etwas anderes: Was gewürfelt wird, ist im Vertrag des Stücks festgelegt — Reihenfolge, Füllung, Verzierung, Off-Beat-Löcher —, und der Vertrag hält die Form fest, während er die Ausführung freigibt.
Der Seed ist die einzige Brücke zur Wiederholbarkeit: derselbe Seed ergibt dieselbe Runde. Er ist ein Prüfmittel, kein Werk. Ein Werk ohne festen Seed ist hier der Normalfall, nicht der Mangel.
Je Mitglied ein frischer Agent, parallel. Schreibt ein Kopf alle sechs Stimmen nacheinander, gleichen sie sich an — getrennte Köpfe behalten die Kanten.
Zentrale Integration in die Engine; Übersetzungen und Pegel-Dramaturgie sind Engine-Sache, nicht Sache der Pulte.
Rückgaben werden nie nachgebessert, sondern neu beauftragt.
Ausnahmen sind aktenkundig: „Nullpunkt“, „Jahresringe“ und „Kippfigur“ wurden zentral geschrieben, weil sie keine Runde würfeln — und wanderten damit faktisch schon in den Partnerstrang.
Der Ton: die 21 sind hier Code
Der Vorrat von 21 Tönen ist in diesem Strang kein Katalog, sondern Quelltext. Jeder Ton ist eine Funktion, die in der Werkdatei mitreist: der tiefe Schlag, der helle Ping, der Synth-Blörp, der tiefe Plöng, der Schlussschlag, der Popcorn-Lauf (gestrichen), der satte Off-Beat-Kick, das ferne Gewitter, das Wellenfeld, der Orgelbass, der Paukenschlag, die Harfensaite, die Drahtsaite, der Streichersynthesizer, die Dünungswelle, der Dünungssatz, der Streichersatz, die drei Pulte, der Blechruf — dazu Nr. 20 der Pfiff und Nr. 21 die geähnte Stimme.
Es gibt keine Bibliotheks-Grenze. Eine neue Farbe ist eine neue Funktion, nicht eine Suche im Klang-Wähler eines fremden Programms.
Die Dynamik steht in den Zahlen. Anschlagstärke, Ohr-Regel, Dunkel-Ansage und Bus-Fahrt wirken unmittelbar, weil die Engine sie selbst ausführt.
Offener Punkt: die zusammenfassende Tonsammlung mit allen 21 Tönen fehlt noch; vorhanden ist die mit 19, die Nummern 20 und 21 stehen im Register und in den Pult-Karten. Für diesen Strang ist die Sammeldatei eine Bequemlichkeit — für den Partnerstrang ist sie tragend.
Das Bild: die Bühne läuft mit
Das Bild wird im selben Lauf gerechnet wie der Ton und liest seine Zeit aus der Uhr des Klangwerks. Es ist kein Video, es ist ein zweiter Ausgang derselben Rechnung.
Zwei Fassungen, immer: die Live-Fassung mit der WebGL-Bühne der Band (Punkt-Erdkreis, zwei Sternschnuppen-Bahnen) und die pure Fassung.
Anzeige: Laufzeit, Formteil, Ablauf, Vollbild; Tippen, Leertaste, F.
Prüfung
Die Prüfkette gehört zum Werk, nicht zur Nachbereitung.
Vertrags-Proben: jeder Punkt des Genre-Vertrags einzeln, rot oder grün.
Kaputt-Proben: der Fehler wird ins Ergebnis injiziert; ein entfernter Riegel ohne Code-Pfad färbt nichts rot.
Lauf- und Bildprobe: läuft das Werk überhaupt durch, malt es.
Abmisch-Messung vor jeder Ablieferung: Spitze etwa −0,3 dBFS, Effektivwert −8 bis −9 dBFS, Scheitelfaktor etwa 8 dB, Sättigung unter 2 Prozent, Streuung zwischen den Pulten höchstens 4 dB. Bei Schwund-Formen gilt die Formkurve vor dem Korridor.
Weil gewürfelt wird, wird über mehrere Seeds gemessen, nicht über einen.
Ablieferung
Geliefert wird die HTML-Datei — sonst nichts. Werkzeuge bleiben im Ordner. Die Veröffentlichung ist eine Adresse, eingetragen ins Repertoire, jeder Link geprüft.
Der Hörer bekommt keine Kopie einer Aufführung. Er bekommt das Instrument.
Wo dieser Strang aufhört
Ehrlich benannt, damit der Partner nicht dieselben Wände sucht:
Nicht zitierfähig. Es gibt keinen festen Ton, auf den man zeigen kann; jede Beschreibung gilt nur für einen Lauf.
Nicht plattformfähig. Was Ton- und Videodateien verlangt, kann dieser Strang nicht liefern, ohne sich selbst aufzugeben.
Abhängig vom Browser des Hörers — und von Netz-Ressourcen, wo die Live-Fassung ihre 3D-Bibliothek nachlädt.
Klangfarbe hat eine Decke. Was in Web Audio gebaut ist, klingt nach dem, was in Web Audio gebaut ist. Genau an dieser Decke beginnt der Partnerstrang.
Der Schnitt
Diese Gegenüberstellung steht wortgleich in beiden Konzepten. Links Strang A, rechts Strang B.
A — Die Rechenbühne
B — Die Aufführung
Das Werk ist
die Rechnung
der einmal festgehaltene Abend
Datei
eine HTML-Datei
MIDI, Ton, Film → ein Video
Bei jedem Lauf
neu gewürfelt
identisch
Der Seed
Prüfmittel
vor dem Export eingefroren
Klangquelle
21 Töne als Code
Muse Sounds / MS Basic
Dynamik kommt aus
den Zahlen der Engine
dem Mischpult des Renderers
Das Bild
läuft im selben Lauf mit
wird Bild für Bild gerechnet
Prüfung
über mehrere Seeds gemessen
gegen den Ursprung gemessen
Ablieferung
eine Adresse
eine Datei
Der Hörer bekommt
das Instrument
die Aufführung
Konzept und Regie: Olaf Engel · Ausführung: Claude
Konzept Strang B · Stand 29. August 2026. Dieser Strang bleibt in Projekt X: die Band hat sich verselbständigt und arbeitet jetzt immer mit dem Klang von Muse. Der abgetrennte Ursprungsstrang heißt Projekt-Z.
Der gemeinsame Ursprung
Beide Stränge stammen aus derselben Methode und behalten sie vollständig. Dieser Abschnitt steht wortgleich in beiden Konzepten.
Die sechs Phasen und die zehn Sätze der Quintessenz.
Die neun geschulten Kurven und ihre Verträge — Simone, Message, Zappa, Ballade, Chart-Pop, Podest, Dürre, Jahresringe, Kippfigur.
Die Pulte als Spielhaltung, nicht als Notenquelle: Quak, Radau, Schlurf, Wuff, Saxo, Diva. Die Melodie-Regel gilt in beiden Strängen.
Der Vorrat von 21 Tönen als gemeinsames Klangvermögen.
„Nur die Regie kann hören.“ Jede Festlegung existiert zweimal: als Zahl und als Quittung des Ohrs. Jedes Prüfwerkzeug muss erst an einem bekannten Fehler rot geworden sein.
Tresor-Standard, Hausdesign, Widerspruchs-Lehre.
Alles, was danach kommt, trennt sich.
Der Satz, der diesen Strang trägt
Die Rechnung findet einmal statt — und was sie hervorbringt, wird gehalten.
Hier entsteht das Erlebnis nicht mehr bei jedem Aufruf neu. Es entsteht einmal, in der Werkstatt, unter dem Ohr der Regie, und wird dann so weitergegeben, wie es war. Der Würfel fällt vor dem Export, nicht beim Hörer. Das Werk ist der Abend, nicht das Instrument. Das ist keine Verwässerung des Ursprungs, sondern seine zweite Hälfte: Phase VI der Methode heißt „Transformation — das Medium wechseln, ohne etwas zu verlieren“.
Was ein Werk in diesem Strang ist
Ein fertiges Musikvideo. Endausgabe ist immer der Film, nicht die Partitur, nicht die MIDI-Datei, nicht der Ton allein. Ein Werk ist fertig, wenn es eine Datei gibt, die man einem Menschen ohne Erklärung in die Hand geben kann.
Die Kette
Komposition in der Werkstatt. Unverändert: Pulte, Verträge, Raster, Formkurve. Ergebnis ist eine Partitur in Zahlen — Takt, Schritt, Sekunde.
Übersetzung nach MIDI. Wo die Partitur nur als Klangaufrufe existiert, wird sie beim Durchlauf mitgeschrieben statt abgeschrieben — so kann sie nicht auseinanderlaufen.
Vertonung in MuseStudio. Import, Klangzuweisung, Mischpult, Export — ferngesteuert und protokolliert.
Messung gegen den Ursprung.
Bild. Formale Zuweisung je Spieler und Diva, Bild für Bild gegen dieselbe Uhr.
Video. Bild und Ton zusammengesetzt und geprüft.
Der Ton: die 21 sind hier eine Zuweisungstabelle
Was in Strang A Quelltext ist, ist hier eine Tabelle mit drei Spalten je Ton: fremdes Instrument, Fader, Farbe im Bild. Damit wird der Vorrat zum Bindeglied zwischen Klang und Grafik — und zur ersten Stelle, an der dieser Strang Grenzen hat, die Strang A nicht kennt.
Muse Sounds ist nicht vollständig. Nicht jeder der 21 Töne hat einen Partner; die Ersatzwahl muss je Ton einmal entschieden und dann festgeschrieben werden.
Die Zuordnung ist Sache der Rolle, nicht des Instruments: Banjo zur Harfe, Zerrgitarre zum Blech, Bass zu den Kontrabässen, Saxofon zum Solocello, Gesang zum Chor.
Jede Sonderfarbe bekommt eine eigene Spur. Beim ersten Anlauf zu „Nullpunkt“ fehlten sie — die zweite Hälfte des Stücks wäre leer gewesen.
Die Balance ist Mischpult-Arbeit
Muse Sounds spielt die Dynamik aus den Notenzeichen, nicht aus den Anschlagstärken; ein Import hat keine Zeichen, also spielt alles gleich laut. Gemessen wird im Frequenzband des Instruments, nie am Gesamtpegel: bei „Kippfigur“ sah am Gesamtpegel alles ordentlich aus, während die Harfe 25,6 dB unter dem Rest lag — die Hauptsache war unhörbar.
Und was MIDI nicht transportiert, muss ersetzt werden: die Bus-Automation als eigener Regler, und der Hall, der gar nicht in der Datei steht. Ohne ihn brechen genau die leisen Formteile ein.
Das Bild: formale Zuweisung, gegen dieselbe Uhr
Je Spieler und je Diva eine eigene Form — eine formale Zuweisung, kein Illustrieren. Die Farben kommen aus dem Tonvorrat, damit Ton und Bild denselben Vorrat teilen.
Hat das Werk eine eigene Bühne, wird diese gefilmt, statt ein zweites Bild zu bauen: die Uhr des Klangwerks wird durch einen Zähler ersetzt, damit jedes Bild an genau der Sekunde entsteht, an der im Ton der Schlag liegt.
Falle Vorlauf: Bild und Ton brauchen denselben Nullpunkt, sonst liefert man einen Film mit Versatz ab.
Wo dieser Strang aufhört
Der Würfel ist weg. Einmaligkeit muss vor dem Export stattfinden.
Fremde Balance. Jedes Rendering bringt die Vorlieben seiner Bibliothek mit; ohne Messung liefert man eine andere Form ab, als man gebaut hat.
Aufwand. Ein Video ist ein Renderdurchlauf, kein Speichern.
Der Schnitt
Diese Gegenüberstellung steht wortgleich in beiden Konzepten. Links Strang A, rechts Strang B.
A — Die Rechenbühne
B — Die Aufführung
Das Werk ist
die Rechnung
der einmal festgehaltene Abend
Datei
eine HTML-Datei
MIDI, Ton, Film → ein Video
Bei jedem Lauf
neu gewürfelt
identisch
Der Seed
Prüfmittel
vor dem Export eingefroren
Klangquelle
21 Töne als Code
Muse Sounds / MS Basic
Dynamik kommt aus
den Zahlen der Engine
dem Mischpult des Renderers
Das Bild
läuft im selben Lauf mit
wird Bild für Bild gerechnet
Prüfung
über mehrere Seeds gemessen
gegen den Ursprung gemessen
Ablieferung
eine Adresse
eine Datei
Der Hörer bekommt
das Instrument
die Aufführung
Konzept und Regie: Olaf Engel · Ausführung: Claude
Sechs Soli à fünf Sekunden: „Reihum“ teilt die Zeit gleichmäßig durch die Band. Jedes Mitglied bekommt dasselbe Podest, keiner schweigt, das Staffelholz geht einmal herum. 55 Sekunden, 22 Takte, 96 BPM, a-Moll. Das Schlagzeug-Solo bricht mit einem Off-Beat-Ausbruch aus, danach steht ein ganzer Takt leer.
Fünf Klangfarben stammen aus der Tonsammlung, dem Klangarchiv der Werkstatt. Und wie jedes Stück wurde die Abmischung vor der Ablieferung gemessen: Spitze, Effektivwert und Scheitelfaktor, für die Summe und für jedes Pult allein.
Neunzig Sekunden, in denen sich kein einziger Ton ändert. Acht Achtel, in allen 45 Takten wörtlich dieselben, nachzählbar in der Datei. Dennoch hört das menschliche Ohr sie dreimal anders. Denn ein Takt steckt nicht im Klang: Wo die Eins liegt, entscheidet nicht der Lautsprecher, sondern der Hörer.
Keine Täuschung, wohlgemerkt. Eine Täuschung sagt Ihnen etwas Falsches. Eine Kippfigur sagt Ihnen zwei Dinge, die beide stimmen, und überlässt Ihnen die Wahl: der Necker-Würfel fürs Ohr.
Beim Hören nur eine einzige Sache tun: Mitklopfen. Nicht jeden Anschlag, nur das, was sich als Eins anfühlt. Bei Sekunde 22 kommt ein Hornstoß, und Ihr Fuß macht etwas anderes, obwohl die Musik dieselbe geblieben ist.
Der Film ist keine Illustration, sondern dieselbe Partitur als Bild. In den rahmenlosen Teilen fehlen die Klammern; dort gruppiert das Auge selbst, genau wie das Ohr.
Vier Minuten. In der Mitte stehen fünfzehn Sekunden, in denen kein Ton unter 200 Hertz klingt: das Fundament wird nicht leiser, es ist weg. Das Bild hält denselben Vertrag: verliert die Musik ihren Bass, verliert es seine unteren Formen.
Das Stück gibt es zweimal: als Programm, das bei jedem Öffnen neu würfelt, und als Orchesterfassung. Komponiert wurde nur einmal. Der Film unten zeigt die Orchesterfassung.
Bilanz „Elf Runden, ein Abend. Zwei Würfe verworfen, ein Motor gefunden, zwei Stimmen dazu, ein Frosch getauft, ein Würfel eingebaut, eine Prüfregel geboren. „Insel“ — 1:30, 96 BPM, 36 Takte, 42 Kilobyte — liegt im Tresor.“ (Claude)
„Super … ab in den Tresor.“ (Olaf, zitiert von Claude)
Wir haben über mehrere Musikprojekte verschiedene Methoden der Komposition erarbeitet und eine Ton-Bibliothek erstellt, auf die Claude, meine KI, zugreifen kann. Die Methoden der musikalischen Kompositionen bedeuten tatsächlich nicht feste Regeln sondern Prinzipien wie:
mit Stille arbeiten
Überraschungen einbauen
Fehler als Stilmittel
Rhythmus-Wechsel / Polyrhythemen
Einmaligkeit eines Tons
Bei mehreren Projekten wurde eine visuelle Aufgabe zu einem bestimmten Thema gestellt wie „Gewitter“ oder die „Schumann Resonanz„
Ziel bei den Projekten war immer, meiner KI größtmögliche, kreative Freiheit zu geben und nur den Rahmen dafür zu bestimmen. Spannend ist, dass ich komplexe Musik sehr gut hören und verstehen kann, aber keine Noten lesen kann. Die Harmonieprinzipien verstehe ich, kann sie aber nicht fachlich beschreiben. Claude kann dagegen die Töne und Musiktheorie genau benennen und weiß, was eine Oktave ist usw.
Hier ist genau der Punkt wo die ergänzende Zusammenarbeit zwischen meiner Biologischen Intelligenz und der Künstlichen Intelligenz stattfinden kann. Ich wollte immer seine (Claudes) Kreation hören und habe ihn dazu getrieben, kreativ zu werden. Mit der Übung aus all diesen Projekten sollte er jetzt alles herausholen bei dem letzten Test:
#Claude: „Ein Gewitter über der nächtlichen Stadt, mit Krach und Lücken gebaut: vier Takte, in denen alles abreißt. Kernstück ist eine Kette aus 27 Einschlägen, deren Abstände von zwei Sekunden auf eine Viertelsekunde schrumpfen, dazu eine Orgel, die bei den großen Einschlägen drei zusätzliche Register zieht. 120 BPM, 48 Takte, 1:36. Das Bild füllt den ganzen Schirm: Wolkenfeld oben, Lichtermeer unten, rekursiv verzweigte Blitze dazwischen, Regenschlieren davor.“
„Vorsicht: laut. Kopfhörer nicht zu weit aufdrehen.“ (Warnung von Claude) Steuerung: F Vollbild, Leertaste Pause.
Olaf: Diesen Clip hat Claude alleine erstellt, nachdem wir eine Tondatei und Kompositionsregeln entwickelt haben. Prompt:
Neue Datei: Interpretiere dieses Bild und ziehe alle Register. Arbeite mit Krach und Lücken. Der Visualizer soll den ganzen Bildschirm füllen.
Ich, Olaf, habe nur in einem zweiten Prompt wenig spezifiziert. Die grauen Wolkenübergänge in der Animation sind super gelungen! – Störende Rendering-Artefakte hat Claude sehr gut gelöst.
Über großen Gewittern entlädt sich manchmal etwas nach oben, das man vom Boden fast nie sieht: blaue Jets aus dem Wolkendach, rote Kobolde in 75 Kilometern Höhe, Elfenringe noch darüber. Ereignisse von wenigen Millisekunden. Zwei Stücke nach realen Aufnahmen von der Internationalen Raumstation, je 84 BPM und 1:09: „Kobolde“ mit drei Entladungen, „Elfen“ als Weiterentwicklung mit acht, die über den Atmosphärensaum hinaus ins Schwarze steigen. Eine Bildeinheit entspricht einem Kilometer Höhe.