Arbeitsprojekt
Künstliche Intelligenz 2026
Hier landen alle Projektdateien, Konzepte und Projekte.

Stay tuned.
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Stay tuned.
Ein entspannter Reggea-Rhythmus:
https://engeltech.de/insel.html
Bilanz
„Elf Runden, ein Abend. Zwei Würfe verworfen, ein Motor gefunden, zwei Stimmen dazu, ein Frosch getauft, ein Würfel eingebaut, eine Prüfregel geboren. „Insel“ — 1:30, 96 BPM, 36 Takte, 42 Kilobyte — liegt im Tresor.“ (Claude)
„Super … ab in den Tresor.“ (Olaf, zitiert von Claude)
Werkstattnotiz Download PDF
Konzept und Regie: Olaf Engel · Ausführung: Claude · August 2026

Wir haben über mehrere Musikprojekte verschiedene Methoden der Komposition erarbeitet und eine Ton-Bibliothek erstellt, auf die Claude, meine KI, zugreifen kann. Die Methoden der musikalischen Kompositionen bedeuten tatsächlich nicht feste Regeln sondern Prinzipien wie:
Bei mehreren Projekten wurde eine visuelle Aufgabe zu einem bestimmten Thema gestellt wie „Gewitter“ oder die „Schumann Resonanz„
Ziel bei den Projekten war immer, meiner KI größtmögliche, kreative Freiheit zu geben und nur den Rahmen dafür zu bestimmen. Spannend ist, dass ich komplexe Musik sehr gut hören und verstehen kann, aber keine Noten lesen kann. Die Harmonieprinzipien verstehe ich, kann sie aber nicht fachlich beschreiben. Claude kann dagegen die Töne und Musiktheorie genau benennen und weiß, was eine Oktave ist usw.
Hier ist genau der Punkt wo die ergänzende Zusammenarbeit zwischen meiner Biologischen Intelligenz und der Künstlichen Intelligenz stattfinden kann. Ich wollte immer seine (Claudes) Kreation hören und habe ihn dazu getrieben, kreativ zu werden. Mit der Übung aus all diesen Projekten sollte er jetzt alles herausholen bei dem letzten Test:
(mehr …)#Claude: „Ein Gewitter über der nächtlichen Stadt, mit Krach und Lücken gebaut: vier Takte, in denen alles abreißt. Kernstück ist eine Kette aus 27 Einschlägen, deren Abstände von zwei Sekunden auf eine Viertelsekunde schrumpfen, dazu eine Orgel, die bei den großen Einschlägen drei zusätzliche Register zieht. 120 BPM, 48 Takte, 1:36. Das Bild füllt den ganzen Schirm: Wolkenfeld oben, Lichtermeer unten, rekursiv verzweigte Blitze dazwischen, Regenschlieren davor.“
„Vorsicht: laut. Kopfhörer nicht zu weit aufdrehen.“
(Warnung von Claude)
Steuerung: F Vollbild, Leertaste Pause.
Olaf: Diesen Clip hat Claude alleine erstellt, nachdem wir eine Tondatei und Kompositionsregeln entwickelt haben. Prompt:
Neue Datei: Interpretiere dieses Bild und ziehe alle Register. Arbeite mit Krach und Lücken. Der Visualizer soll den ganzen Bildschirm füllen.

Ich, Olaf, habe nur in einem zweiten Prompt wenig spezifiziert.
Die grauen Wolkenübergänge in der Animation sind super gelungen! – Störende Rendering-Artefakte hat Claude sehr gut gelöst.
Über großen Gewittern entlädt sich manchmal etwas nach oben, das man vom Boden fast nie sieht: blaue Jets aus dem Wolkendach, rote Kobolde in 75 Kilometern Höhe, Elfenringe noch darüber. Ereignisse von wenigen Millisekunden. Zwei Stücke nach realen Aufnahmen von der Internationalen Raumstation, je 84 BPM und 1:09: „Kobolde“ mit drei Entladungen, „Elfen“ als Weiterentwicklung mit acht, die über den Atmosphärensaum hinaus ins Schwarze steigen. Eine Bildeinheit entspricht einem Kilometer Höhe.
Steuerung: F Vollbild, Leertaste Pause. Ton wird live erzeugt, Kopfhörer empfohlen.
Werkstattnotiz als PDF: Elfen — Wie man ein Ereignis vertont, das drei Millisekunden dauert
Wir haben genial Musik mit Visualizer entwickelt und ich habe fast jeden Ton definiert.
https://engeltech.de/karmin-3.html

Download Werkstatt-Bericht:
https://engeltech.de/wp-content/uploads/2026/08/werkstattnotiz-karmin.pdf
Das mittlere Stück der Karmin-Reihe: a-Moll, 128 BPM, 60 Takte, 1:53, mit zuschaltbarem Regen. Karmin ist das lichtechte Rot, das seit jeher aus der Schildlaus gewonnen wird. Die Reihe erkundet, wie diese eine Farbe klingt, glimmt und sich bewegt. Zwischen dem ersten Karmin und Karmin III steht hier der Zwischenschritt.
Steuerung: F Vollbild, Leertaste Pause. Ton wird live erzeugt, Kopfhörer empfohlen.

Sieben Schlagwerke und sonst nichts: Triangel, Holzblock, kleine Trommel, große Trommel, Xylophon, Pauke, Becken. 144 BPM im Dreivierteltakt, 56 Takte, 1:10. Das Stück fragt, wie viel Musik übrig bleibt, wenn man Melodie und Harmonie weglässt und nur Anschlag, Rhythmus und Raum arbeiten lässt. Jeder der sieben Klänge ist aus wenigen Oszillatoren und Rauschen gebaut, keine einzige Audiodatei.
Steuerung: F Vollbild, Leertaste Pause. Ton wird live erzeugt, Kopfhörer empfohlen.
18 Sekunden, drei Stimmen, drei Kugeln. Die Noten dieses Stücks sind nicht festgelegt: Bei jedem Laden würfelt der Browser eine neue Gitarrenmelodie und eine neue Glockenlinie.

Der Bass liest der Gitarre. Fest sind nur die Beziehungen zwischen den Stimmen, der Schlusston, ein bewusster Misston im letzten Drittel und ein einzelner Paukenschlag genau auf dem Gitarrenton in der Stückmitte. Als Text gibt es diese Noten nicht einmal, als Wurf nie zweimal.
Steuerung: F Vollbild, Leertaste Pause. Ton und Bild werden live im Browser erzeugt, gute Kopfhörer empfohlen.
Werkstattnotiz als PDF: Der Würfelwurf — Wie aus einem 10-Sekunden-Auftrag ein Stück wurde, dessen Noten niemand festlegt

Karmin ist die Bezeichnung einer Farbe und hat nichts mit dem Feuerstellen-Abzug namens Kamin zu tun.
Lichtechtes Karminrot wird als Farbsubtanz von je her aus der Schildlaus gewonnen. (Heute sind chemische Nachbildungen möglich.)
Meine KI hat dieses daraus gemacht:
Karmin I : https://engeltech.de/karmin.html

Jeder physikalische Körper hat eine Eigenschwingung. Trifft er seine Eigenschwingung, schwingt er automatisch mit. Das ist das Prinzip von zerspringendem Glas durch hohe Töne. Eine hohe Stimme wie von Oskar in der Blechtrommel kann die Eigenschwingung eines Glases treffen, welches dann vibriert und zerspringt (weil das starre Glas nicht genug flexibel ist).
Genau dieses Prinzip zeigt die Schumann-Resonanz: Unsere Erde schwingt in 7,83 hz.
Winfried Otto Schumann sagte sie 1952 an der TU München theoretisch voraus. Sie ist inzwischen bewiesen und wird täglich gemessen.
Das besondere bei meiner künstlichen Intelligenz:
Claude hat sich darüber informiert und stellt den Resonanzkörper erweitert dar, mit allen Blitzen (elektronische Entladung in unserer Atmosphäre) die eine andere Resonanz erzeugen und im Pikotesla-Bereich um unseren Planten wandern. – Ich mag in der Darstellung, dass er nichtmal versucht hat, Kontinente auf unserer Kugel darzustellen sondern diese abstrakten Formen ergriffen hat.
Dieses war ein Stück mit größtmöglicher Freiheit für die Künstliche-Intelligenz. Ich habe nur gefragt, er solle die Schumann-Resonanz recherchieren und daraus ein Stück von 30 Sekunden erstellen.
Das war alles. Ich habe nichts weiter geändert.
https://engeltech.de/schumann.html

Werkstatt-Notiz Download PDF:
https://engeltech.de/wp-content/uploads/2026/08/werkstattnotiz-schumann.pdf