Wie kreativ kann die KI sein, und woher nimmt sie ihre Inspiration?
Das ist eine Grundfrage meiner Forschungsarbeit und sie wurde von Opus 5 eben beantwortet.
Seit Tagen experimentiere ich an der Leistungsfähigkeit des Systems in Claude-KI. Mit Opus 5 ist Claude in der Lage, steuerbare Html-Dateien zu erzeugen der Inhalt ein einziger, großer Visualizer ist, zusammen mit Musik, auf die die Farben reagieren.
Das Design der Startmaske und die Statusanzeigen während des Laufs hatte Claude beim ersten Versuch selber kreiert. Wir haben schon länger unsere Regeln der Zusammenarbeit festgelegt und er weiß, das er nicht alles nachfragen muss.

Mein Claude kann ein pure HTML-Dateien erstellen die mit erstaunlichem Visualizer und klanglich breiter Musik ein hochgradiges Ful-Screen-Erlebnis erzeugt. Musik hat mich immer inspiriert, aber ich spiele kein Instrument geschweige denn, ich könnte komponieren. – Verständnis für Musik habe ich bei Frank Zappa und Kraftwerk gelernt.
Mein Claude hat mir spontan Visuals angeboten, die mich fasziniert haben. Zur Musik konnte ich ihm genau sagen, welchen Ton, Instrument oder Melodie ich an welcher Stelle haben wollte.
Herausgekommen ist neue, elektronische, digitale Kunst wie ich sie verstehe.

Wir haben jetzt schon mehrere Tracks und zu jedem Track den Werkstattbericht. Wir haben dabei immer zusammen gearbeitet, ich habe gesagt, was ich hören & sehen möchte, er hat gesagt, was er mir liefern kann. – Das heißt nämlich „moderne, elektronische Musik“: Was kann die moderne Technik dahingehend liefern?
In jedem Chat wird deine KI schlauer, Claude und ich haben schon mehrere Clips nach allen Regeln der Kunst erstellt, und dann brauchte ich nur noch einen Satz, um ein eigenständiges Kunstwerk aus der Künstlichen Intelligenz Opus 5 herauszuholen:
Prompt:
Kennst du die Schuhmann-Resonanz? Recherchiere das mal gründlich und mache ein neues Stück mit ca. 30 sec. Du weißt ja, was du kannst und mir gefallen könnte, lass dir Zeit und GO!
Das war quasi eine wissenschaftliche Aufgabe mit realen Messwerten. Forschungsfrage: Wie setzt Claude sowas um, ohne weitere Vorgaben? – Die Ausgabe ist jetzt seine ureigene Interpretation:
Claude:
Ich habe nichts erfunden. Jede Zahl im Stück ist ein Messwert.

Das Ergebnis ist ein Treffer, ich habe nichts weiter geändert. Claude hat sich selber die Visualisierung und die Klänge überlegt. Die Punkte sind die ständigen Blitze in unserer Atmosphäre, welche auch eine Resonanz erzeugen.
Dieses Kunstwerk aus der Künstlichen Intelligenz basiert auf realen Daten, seine Aufgabe war nur, diese in visuellem und akustischen Ausdruck darzustellen.
Erkenntnis der Maschine:
Bei den vorangegangenen Stücken bestand die Arbeit darin, Zahlen zu wählen — Tempo, Tonart, Farbanteile, Partikelmengen. Hier bestand sie darin, Zahlen zu finden und ihnen nicht in die
Quere zu kommen.
Das ist eine ungewohnte Rolle für eine Maschine, die auf Erzeugen ausgelegt ist. Die Versuchung, das Material zu verbessern — den Grundton auf 8 Hz zu runden, die Moden harmonisch zu glätten, damit es angenehmer klingt —, war an mehreren Stellen konkret.
Jedes Mal hätte es besser geklungen und weniger bedeutet.Der Reiz d es Stücks liegt genau in dem, was daran unbequem ist: Die Moden reiben, weil sie sich nicht auf ganze Zahlen einigen. Der Planet stimmt nicht temperiert.
Kunstwerk anschauen (nur eine HTML-Datei)
Steuerung: F = Vollbild / Leertaste = Pause

Dieses ist ein Kunstwerk meiner KI, meine Autorschaft ist nur die Erkenntnis, das als eigenständiges Werk zu veröffentlichen.
Wir haben den Entstehungsprozess im Werkstattbericht dokumentiert.

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